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Ideen-Werkstatt


Anlässlich der Jahreshauptversammlung haben wir eine "Ideen-Werkstatt" ins Leben gerufen.
Jedes Mitglied bzw. jeder Großenbaumer oder Rahmer ist aufgerufen sich zu beteiligen.

Die Ideen können über unsere Emailadresse: info@bv-grossenbaum-rahm.de eingereicht werden.

Nach erfolgter Besprechung in unseren monatlichen Vorstandsitzungen werden wir die Ideen hier vorstellen und zur Diskussion stellen.

Nachfolgend finden Sie nochmals das bezugnehmende Thema der JHV 2014 sowie die Zusammenfassung der Diskussion auf der JVH2014 zu diesem Thema.


Thema 1
„Altwerden“ in Großenbaum Rahm
unsere Stadtteile laden dazu ein, bei uns zu leben. Der Bäcker, der Arzt, die Gemeinde und dies und das - alles um „die Ecke“- man trifft sich - man kennt sich - und plötzlich bleibt einer weg!
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Stellen Sie sich vor, Ihre Beine, Ihre Arme oder Ihr Rücken arbeiten nicht mehr so, wie in jüngeren Jahren. Autofahren ist unmöglich, da Sie Ihren eigenen Augen auch nicht mehr trauen können, und auch das Hören ist eingeschränkt. Sie müssen zum Arzt, zum Frisör, zur Bank oder zur Apotheke. Sie wollen mal eben zum Kaufladen um die Ecke laufen, aber das geht nur schlecht. Schwere Einkaufstaschen können Sie auch nicht mehr bewegen, ungeachtet der Schmerzen, die dabei auftreten. Was nun? Im Idealfall springen Kinder, Nachbarn und Bekannte ein. Oder Sie wollen auch einmal auf ein Bier vor die Tür oder in die Stadt, heraus aus dem Haus, um mal etwas anderes zu sehen als Ihre alternden Tapeten - zur Last fallen jedoch wollen Sie niemandem. Fazit: Selbstausgrenzung
Wie kann der Ausgrenzung älterer Mitbürger aus ihrem Lebensumfeld entgegengewirkt werden, die durch Erschwernisse, die das Altern mit sich bringt, entsteht?
Der Bürgerverein ruft Sie zu einer Ideenwerkstatt auf! Bitte machen Sie sich einmal Gedanken, wie man älteren Mitbürgern unbürokratisch und doch effektiv helfen kann, weiterhin am öffentlichen Leben teilzunehmen! Wir alle müssen bedenken, dass wir die nächsten sind!



Diskussionsrunde auf der JHV2014

Die Diskussion startete mit dem Aufruf eines Mitglieds, vor allem bis ins hohe Alter Sport zu treiben, um sich lange fit und gesund halten zu können. Wir können uns im Alter nicht unbe- dingt auf die Hilfe unserer Jugend verlassen, die durch Aufbau ihrer Zukunft, Planung einer Familie sowie durch berufliche Verpflichtungen selbst mit sich beschäftigt sind. Es wurde vor- geschlagen, dass gerade junge, rüstige Rentner für eine Nachbarschaftshilfe infrage kommen. Im Duisburger Süden (Ungelsheim, Huckingen) sowie in der angrenzenden Nachbarstadt Krefeld sind Projekte angelaufen, die den älteren Mitbürgern Hilfestellung anbieten. Dies ging aus den zahlreichen Beiträgen der interessierten Mitglieder hervor. Hier sind wir aufge-rufen, die Angebote zu koordinieren. Auch eine Kontaktaufnahme mit o.g. Organisationen wird angestrebt.

Das mehr als 200 Seiten umfassende und interessante Nachschlagewerk „Älter werden in Duisburg“ wurde vorgestellt. Dieses Buch wendet sich mit einer Vielzahl an Informationen und Kontaktadressen an Rat suchende Bürger. Erhältlich ist es auf gezielte Nachfrage in den Bezirksämtern, z.B. in Buchholz.

Es wurde bemängelt, dass in Großenbaum/Rahm Bänke, die zum Verweilen einladen, fehlen. Hier wird sich jedoch in Kürze etwas tun, denn Herr Hermann stiftete zwei Bänke. Bernd Daub weist darauf hin, dass der Bürgerverein noch über Mittel verfügt, die zur Verschönerung des Ortsbildes zur Verfügung gestellt werden könnten. Inwieweit sich das angesprochene Thema „Patenschaft“ für Bänke durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Dieses bedarf der Entwicklung eines Konzepts.

Von Günter Both wurde der Vorschlag eingebracht, zukunftsorientiert Spielplätze zu erweitern und/oder zu errichten, die direkt für mehrere Generationen geeignet sind und sich vereinzelt schon ihrer Beliebtheit erfreuen.

Die DVG lehnte es kürzlich ab, den für Rahm-West gewünschten Bus einzusetzen, der älteren Mitbürgern die Möglichkeit geben sollte, sie mobiler zu machen, um sich auch einmal selbst- ständig und problemlos über die Grenzen von Rahm-West hinweg bewegen zu können. Die DVG gab an, dass sich die Kosten für die Umlegung der Buslinie auf angeblich 280.000,00 EUR belaufen. Wir wollen uns mit dieser Aussage nicht zufrieden geben und werden nachhaken.

Fazit: In wenigen Jahren werden mehr als 45% unserer Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Das bringt uns zu der Einsicht, dass eine Vernetzung aller bisher angebotenen Hilfseinrichtungen zum Wohlergehen der fast 50% unserer Bevölkerung notwendig ist.

Das Thema wurde mit dem Aufruf an die Mitglieder und Gäste abgeschlossen, dem Vorstand weitere Vorschläge für unsere Ideenwerkstatt zukommen zu lassen.

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