Lärmminderung in Großenbaum und Rahm



"Mit Tempo 200 durch Rahm?" titelte der Nord-Bote vom 19.10.2012.


Wir haben diesen Wortlaut aufgegriffen, weil er das Rahmer Lärmproblem Nr. 1 auf den Punkt bringt. Im nächsten Jahr wird das letzte Teilstück der Autobahn A 524 bis zum neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd in Betrieb gehen. Ist bis dahin in der Ortsquerung Rahm keine Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt, dürfte der Verkehrslärm von dieser Autobahn in Hochlage neue Spitzenwerte erreichen. Einen verbesserten Lärmschutz wird es nur an der Südwestseite der Trasse geben, die übrige Strecke ist auf voller Länge quer durch die Wohnbebauung nach Norden wie Süden Altbestand und bleibt lärmtechnisch unberücksichtigt. Welche Geschwindigkeiten dann in der Ortslage Rahm gefahren werden können, sieht (und hört) man seit Jahren auf dem Teilstück zwischen Breitscheid und Rahm.

Warum fordern wir eine Geschwindigkeitsbeschränkung?
(a) Ohne rechtzeitige Vorsorge wird es auf dem Autobahndamm quer durch Rahm – anders als bisher – kein Tempolimit geben. Das werden auch Teile Großenbaums zu spüren bekommen.
(b) Die Verkehrsdichte wird in den kommenden Jahren kräftig zunehmen.
(c) Die alte Strecke (gebaut 1978) mit ihren unzureichenden Lärmschutzvorkehrungen fällt unter Altbestand: Zusätzlicher Lärmschutz kommt hier nur im Zuge einer Lärmsanierungsmaßnahme in Betracht, die aus Bundesmitteln zu finanzieren ist. Gelder für die nötigen Baumaßnahmen – für einen lärmmindernden Straßenbelag und höhere Lärmschutzwände – dürften für Rahm auf Jahrzehnte nicht zu haben sein. Bis dahin wollen wir uns nicht hinhalten lassen.

Jedem, der gegen ein Tempolimit auf der Strecke durch Rahm ist, geben wir hier zu bedenken: Es ist nur etwa 1 km von Rahm in Richtung Westen bis zum neuen AK Duisburg-Süd. Auf diesem Stück bis zum Kreuz sollte sowieso das Tempo frühzeitig gedrosselt werden, außerdem geht es von dort in alle Richtungen mit einem Tempo weiter (70, 80 bzw. 100 km/h), das dem Verkehrsfluss in einem Ballungsgebiet entspricht.
Im Übrigen: Alle, die sich für den Lärmschutz an der A 524 engagieren, fahren regelmäßig Auto – sie sind aber auch gern bereit, zum Wohle anderer vom Gas zu gehen.

Unterstützen Sie bitte unser Anliegen durch Sammeln von Unterschriften für ein Tempolimit auf der A 524 in der Ortsdurchfahrt Rahm.

Zum Start der Unterschriftenaktion haben 40 Anwesende der Versammlung des Bürgervereins die Forderung nach einem Tempolimit unterschrieben.




Unterschriftenliste zur Eingabe beim Oberbürgermeister

Auf der Informationsveranstaltung am 16.11.2012 in Duisburg-Rahm wurde eine Unterschriftenliste ausgelegt.

Die Liste wird weiterhin in der nächsten Zeit in Geschäften, Vereinen, Arztpraxen und Firmen ausliegen.
Bitte tragen Sie sich in diese Liste ein.

Gerne können Sie sich ein PDF-Exemplar hier downloaden.




Brief der Lärmschutzgruppe an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg vom 05.11.2012

Schutz vor zunehmendem Autobahnlärm in Rahm

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die A 524 führt in Hochlage mitten durch den Ortsteil Rahm. Die Lärmschutzvorkehrungen (Lärmschutzwände, Straßenbelag) dieser Trasse sind nach heutigen Maßstäben völlig unzureichend. Das gilt erst recht bei steigendem Verkehrsaufkommen. Die immer wieder angeführten Lärm-Durchschnittswerte verschleiern eine schleichend zunehmende Lärmbelastung, die noch gesteigert wird durch den Eisenbahnlärm der Linie Duisburg-Düsseldorf.

Seit längerer Zeit wird die zulässige Geschwindigkeit aus Richtung Krefeld ausgerechnet beim Eintritt in den Bereich der Wohnbebauung völlig freigegeben – eine Rücksichtslosigkeit, gegen die der Bürgerverein schon seit Jahren vehement angeht. Es steht zu befürchten, dass mit dem Lückenschluss der A 524 bis zum Autobahnkreuz Duisburg-Süd auch für die Gegenrichtung die Geschwindigkeitsbeschränkung (zur Zeit 80 km/h) völlig entfallen wird, denn die neue Autobahntrasse ist für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Der Lückenschluss ist für 2013 geplant – höchste Zeit also, jetzt zu handeln! Die Bezirksvertretung Duisburg-Süd hat in einem Gemeinsamen Antrag am 19.04. 2012 den Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr gebeten, Lösungsmöglichkeiten für eine Reduzierung der Lärmbelastung an der A 524 im Bereich Duisburg-Rahm zu entwickeln (siehe Drucks. 12-0554, TOP 22). Ergebnisse stehen bislang aus.

Seit fast 10 Jahren fordert der Bürgerverein Duisburg-Großenbaum/Rahm einen verbesserten Lärmschutz in Rahm, u.a. mit Widersprüchen gegen die Planfeststellung der A 524 und mit Eingaben an die Stadt Duisburg. Ein konkreter Vorstoß bei Straßen NRW wurde 2009 rundheraus abgelehnt. Die zuständige Stelle der Stadt Duisburg hatte der behördlichen Argumentation nichts hinzuzusetzen und reichte die ablehnende Stellungnahme an den Bürgerverein lediglich weiter.

Dabei wäre eine Tempobeschränkung auf der A 524 die effizienteste Lösung für die Lärmprobleme in Rahm. Die drei anderen auf das Autobahnkreuz Duisburg-Süd zuführenden Teilstrecken (A 59, B 288, B 8n) sind ohnehin bereits geschwindigkeitsreduziert. Außerdem fällt die kurze Abfahrt Rahm aus Richtung Krefeld extrem steil auf die Angermunder Straße in Rahm ab; die Auffahrt in Richtung Osten ist ebenfalls steil angelegt, auf die sich einfädelnden Fahrzeuge muss deshalb verstärkt Rücksicht genommen werden – es sprechen also auch Sicherheitsaspekte für ein Tempolimit in der Ortslage Rahm.

Die Stadt Duisburg hat bisher für unser Anliegen nichts erreicht. Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick in unsere Nachbarstadt Krefeld: Deren Rat der Stadt setzte 2011 durch, dass zum Schutz seiner Bürger vor Verkehrslärm eine Tempobeschränkung auf der A 57 festgelegt wurde: Dort ist auf mehreren Kilometern Länge die Geschwindigkeit auf 100 km/h reduziert.

Wir möchten Sie aus den genannten Gründen dringend bitten, sich zum Wohl der Bürger Rahms und Großenbaums mit Nachdruck für eine effiziente Lärmreduzierung auf der A 524 in der Ortslage Rahm einzusetzen, und zwar auf dem Wege einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h.

Der Bürgerverein bereitet zur Zeit Aktionen vor, die öffentlichkeitswirksam zeigen werden, für wie dringlich die Rahmer und Großenbaumer eine rasche Lösung des Problems halten.

Bitte geben Sie uns möglichst bald Bescheid, was Sie für unser Anliegen zu tun beabsichtigen.

Mit freundlichem Gruß

Im Namen des Vorstands:
die Lärmschutz-AG des Bürgervereins Duisburg-Großenbaum/Rahm


W. Braun - R. Hoffmann - K. H. Kamp - D. Wiegershaus

Eine komplette PDF-Version finden Sie hier.

November 2012



Lärmschutzgruppe
Diese Arbeitsgruppe besteht fort, denn der motorisierte Verkehr und die daraus entstehenden Beeinträchtigungen bleiben ein Dauerthema für Großenbaum und Rahm. Ein großer Teil der Anwohner sind davon betroffen. Mittlerweile beginnt sich die Einsicht durchzusetzen, dass sich Autobahn-Lärm in der Umgebung von Wohngebieten kostengünstig und wirksam durch Geschwindigkeitsbeschränkungen senken lässt. Unser Anliegen ist deshalb, für die A524 in der Ortsquerung Rahm Tempo 100 (Tag) / Tempo 80 (Nacht) durchzusetzen – und dies möglichst zügig, nämlich vor dem Lückenschluss der A 524 zum Autobahnkreuz Duisburg-Süd, genügend Druck machen, um eine Tempo-100-Regelung hinzubekommen, wird das A524-Teilstück Breitscheid-Duisburg-Süd in wenigen Jahren als Raserstrecke optimiert sein – nämlich durchgängig in beiden Richtung quer durch Rahm. Die Stadt Krefeld hat zum Schutz der Bevölkerung eine ähnliche Regelung auf der A 57 erreicht. Was dort möglich ist, sollte auch bei uns umsetzbar sein.
Nichts tut sich in Sachen Verkehrsberuhigung der Angermunder Straße in Rahm. Ihre Umgestaltung – Gegenstand des Beschlussentwurfs Drucksache 08-1101 vom 08.07.2008 – zur Umgestaltung der Angermunder Straße (von Hausnummer 111 bis 178) ist gegenüber den Umbaumaßnahmen in Großenbaum ins Hintertreffen geraten. Unser Erinnerungsschreiben an den Oberbürgermeister (Frühjahr 2011) wurde mit dem Hinweis beantwortet: es handele sich um eine freiwillige Maßnahme der Stadt Duisburg handele, für die in der gegenwärtigen Haushaltssituation keine Mittel bereitgestellt werden könnten. Wir werden unser Anliegen dennoch nicht aus den Augen verlieren.

2011



Lärmschutz

Die Lärmschutzgruppe bringt im Juni die Geschwindigkeits-Anzeigetafel, eine Leihgabe der Bürgerstiftung Duisburg, an ausgewählten Punkten in Rahm an. Am meisten bewirkt sie auf der Rahmer Rennstrecke – der Angermunder Straße nördlich der Autobahn; dort bleibt sie bis Ende 2010 in Betrieb.
Der Landesbetrieb Straßen NRW antwortet auf die Einwendungen des Bürgervereins zum geplanten Lärmschutz an der A524 in der Ortslage Rahm: unseren Einsprüchen wird nicht stattgegeben. Dies bedeutet, dass es keine neue, effizientere Lärmschutzwand auf der Nordseite geben wird.

Juni 2009



Initiative gegen den Lärm in Großenbaum und Rahm

Es wird etwas gegen den Verkehrslärm in Rahm und Großenbaum geschehen, versprach OB Sauerland beim Ortstermin am 19. September 2007. Als erste Maßnahme wurde Ende Oktober 2007 in Großenbaum auf der Strecke zwischen dem Verteilerkreis Angermunder Straße/Albert-Hahn-Straße und der Franziskus-Straße das Tempo auf 30 km/h begrenzt (wegen des schlechten Straßenzustands).




Beim Folgetreffen am 22. November 2007 im Rathaus wurde zusagt, im I. Quartal 2008 ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Angermunder Straße in Rahm nördlich der A 524 so umgestaltet werden kann, dass sie dem Autofahrer nahelegt: fahre sicher, fahre gemäßigt - und damit auch leiser.
Für April/Mai 2008 wird OB Sauerland den Bürgerverein zu einem weiteren Gespräch einladen. Wir freuen uns auf weitere wirksame Maßnahmen gegen Verkehrslärm und für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.

Weiterbau der Autobahn A 524 von Rahm nach Westen

Der Bürgerverein hat die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren geprüft und eine Reihe von Änderungsvorschlägen gemacht, die den Lärmschutz verbessern sollen und über die bislang vorgesehenen Maßnahmen deutlich hinausgehen. Er findet es nicht plausibel, dass nach dem Ausbau die Anwohner nördlich der Autobahntrasse weitaus schlechter gegen Lärm geschützt sein sollen als auf der südlichen Seite, und fordert detailliert weiteren Lärmschutz ein.
Zusammen mit der Stellungnahme der Stadt Duisburg sind diese Änderungswünsche an den Landesbetrieb Straßen gegangen, der im Frühjahr 2008 zu einem Erörterungstermin einladen wird.

Dezember 2007



BV Lärmgruppe überreicht Unterschriftenlisten an OB Sauerland
Listen mit über 400 Unterschriften von lärmgeplagten Anwohnern übergab die Arbeitsgruppe "Lärmschutz" am 21.08.2007 dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Das mit den Unterschriften überreichte Anschreiben ist ein nachdrücklicher Appell an die Stadt Duisburg, so schnell wie möglich wirksame, nachhaltige Maßnahmen gegen den übermäßigen Verkehrslärm in unseren Stadtteilen zu ergreifen. Vorrangig sollen nach unserer Ansicht die folgenden, besonders betroffenen Wohngebiete entlastet werden: Angermunder Straße, Großenbaumer Allee, Saarner Straße / Druchter Weg, Anrainer der Autobahn A 524 / Bundesstraße 288 in der Ortsdurchfahrt Rahm.

In einem ausführlichen Gespräch hatte die AG Gelegenheit, dem OB das Anliegen des BV nahezubringen. Herr Sauerland fand sich am 19.09.2007 mit einer Gruppe zuständiger Fachleute zu einem Ortstermin in Rahm ein, um sich zusammen mit betroffenen Bürgern ein Bild der Lage zu machen.

August 2007



Die folgende Stellungnahme des Bürgervereins ging am 5. Oktober 2007 an den OB der Stadt Duisburg:
"Eingaben zum Planfeststellungsverfahren A 524 / B 288, Ortsumgehung Wittlaer, Ausbau B 288 / A 524

Der Bürgerverein Duisburg-Großenbaum/Rahm hat durch seine Vertreter in das oben stehende Planfeststellungsverfahren Einsicht genommen.

In mehreren Schreiben haben in der letzten Zeit Anwohner aus Großenbaum und Rahm sowie unser Bürgerverein die Stadt Duisburg nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass unser Stadtteil durch starken Verkehrslärm (Autobahn, Ausfallstraßen und Schienenverkehr) beeinträchtigt ist. Diese Situation wird belegt durch die im Jahr 2006 veröffentlichten Lärmminderungspläne DU-Süd.

Bei einer Ortsbesichtigung am 19.9.2007 durch Herrn Oberbürgermeister Sauerland und die Herren Grupe und Methling vom Planungsamt der Stadt Duisburg haben der Bürgerverein und zahlreiche Anwohner auf die bestehende Lärmquelle A 524 / B 288 hingewiesen und um Abhilfe gebeten.

Die in den Planfeststellungsunterlagen vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen für Rahm sind unseres Erachtens nicht ausreichend. Wir fordern deshalb die Stadt Duisburg zu folgenden Abänderungen im Planfeststellungsverfahren A 524 / B 288 auf:

> Tempolimit 80 km/h und Einbringung von offenporigem Asphalt (Flüsterasphalt) für die gesamte Durchfahrt des Stadtteils Duisburg-Rahm (da die Ortsdurchfahrt in Hochlage geschieht und nicht durch Untertunnelung).
> Errichtung bzw. Erhöhung der Schallschutzwände nicht nur im südlichen Bereich der Ortsdurchfahrt, wie bisher geplant, sondern ebenfalls auf der nördlichen Autobahnseite, da die Anwohner auf der Angermunder Straße, Am Weidengraben, An der Huf und im nördlichen Teil Zur Kaffeehött von dem Autobahnlärm mindestens in gleicher Weise betroffen sind; ein entsprechend effektiver Lärmschutz für die Nordseite ist auch deshalb einzufordern, weil bei vorherrschendem Wind aus Südwest (60-70 %) die Lärmbelästigung auf der Nordseite der Trasse eher höher ausfällt als auf der Südseite. Die Lärmerfassung der oben genannten Straßen muss Inhalt des Planfeststellungsverfahrens werden.
> Erhöhung der Lärmschutzwand und Erneuerung des Straßenbelags auf demjenigen Teilstück der A 524, das östlich der Überquerung Angermunder Straße liegt (alter Ausbauzustand der A 524), da ein stark zunehmender Verkehr als Folge der Autobahnerweiterung prognostiziert ist (von 38.000 auf 45.000 Kfz pro Tag in Ost-West Richtung).
> Schallschutzwände, schalldämpfender Asphalt und Tempolimit an den Autobahn Auf- und Abfahrten A 524 in Rahm


Wir bitten Sie, die Interessen der Bürger aus Duisburg-Großenbaum/Rahm beim Landesbetrieb Straßenbau NRW zu vertreten."

BV macht Eingabe an OB zum Thema 'Lärmminderung'

Am 17. November 2006 hat der Vorstand des BV eine schriftliche Eingabe gemäß §24 der Gemeindeordung NRW zum Thema 'Lärmminderungsmaßnahmen in Duisburg-Großenbaum und Duisburg-Rahm' an Oberbürgermeister Adolf Sauerland und gleichlautend an den Bezirksvorsteher der Bezirksvertretung Duisburg-Süd Herrn Arno Müller gemacht:

Eingabe zu Lärmminderungsmaßnahmen in Großenbaum und Rahm

Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

November 2006



BV gründet Arbeitsgruppe 'Lärmminderung'

Lärm kann krank machen. Nach neuen Gesetzesvorschriften (EU-Richtlinie 2002/49/EG vom 25.6.2002 und BImSchG § 47a) sind die Städte aufgerufen, Lärmminderungspläne zu erstellen. Für den Duisburger Süden ist bereits, wie für Ruhrort und Rheinhausen, ein Lärmkataster erstellt worden. In einem sogenannten "Konfliktplan" wird aufgezeigt, wo die Richtwerte überschritten werden, die im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) festgelegt sind. Bislang sind die Belastungen vorwiegend rechnerisch ermittelt worden.
Nun kommt es darauf an, unter Beteiligung der betroffenen Bürger Sonderfaktoren und neue Belastungen (zum Beispiel die Zunahme des LKW-Verkehrs) zu erfassen. Nur so lässt sich der Lärmminderungsplan präzise genug aufstellen, um wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für Großenbaum und Rahm zu gewährleisten.
Was tun gegen den Krach?


Hier unsere konkreten Forderungen:
- Rasches Vervollständigen und Fertigstellen der Lärmminderungs-Pläne und Beginn von Maßnahmen gegen den Lärm in DU-Süd
- Aufbau eines "Kompetenzteams Lärmschutz", gebildet aus Duisburger Bürgervertretungen und Stadtverwaltung
- Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke der Deutschen Bahn
- A 524 / B 288 Tempo 70 km/h (max. 80 km/h) auf der gesamten Ortsdurchfahrt DU-Rahm
- Ausbau bzw. Sanierung von innerörtlichen Wohnstraßen
- Angermunder Str. und Großenbaumer Allee: Tempo 30
Begründung: starke Belastung mit hohem Gefährdungspotential (an diesen beiden Straßen liegen 3 Schulen, 3 Kindergärten an oder in unmittelbarer Nähe und 3 Einkaufs-Schwerpunkte, mehrheitlich in Großenbaum)
- Maßnahmen zur Geschwindigkeitssenkung am Ortseingang Rahm aus Richtung Angermund
- Überwachung der Tempolimits, vor allem an den Durchgangsstraßen; Installation mobiler Geschwindigkeits-Anzeigetafeln.
- Kritische Überprüfung der Verkehrssituation an der Maut-Station in Rahm (Shell-Tankstelle) und der Notwendigkeit dieser Mautstelle in einem Wohngebiet; vorab: Beseitigung von Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigung
- Sperrung des LKW-Verkehrs aus dem Gewerbegebiet Großenbaum und über die Umgehung ab Abfahrt A 59 (in Großenbaum) in Richtung A 524 in Rahm.

Arbeitsgruppe "Lärmminderung" im Bürgerverein
Wilfrid Braun, Dieter Wiegershaus

September 2006


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