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2010


Bahnhofsvorplatz / Marktplatz / Heinz-Bünk-Platz
Das Ereignis des vergangenen Jahres für Großenbaum und gleichzeitig das erfreuliche Ende langer Bemühungen des Bürgervereins war die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und angrenzender Straßenabschnitte. Man glaubte schon, sich weitere Jahrzehnte hier über unschöne Zäune, vertrocknete Blumenkübel und 100 angekettete Fahrräder an jedem verfügbaren Gitter ärgern zu müssen, da kam ein unerwarteter Geldsegen aus Berlin, und Großenbaum wurde endlich doch eine Umgestaltung des Areals beschert, (fast) aus einem Guss, finanziert mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Gegen Ende des Jahres 2010, am 2. Dezember, fand die Einweihung des Großenbaumer Markts durch den Oberbürgermeister Sauerland statt. In seiner Ansprache belobigte er einen Aktiven des Bürgervereins, der jahrzehntelang einfallsreich und mit viel Energie Anregungen und Anstöße für die Umgestaltung des Platzes gegeben hat, die großenteils, wenn auch leider nicht vollständig, umgesetzt wurden. Wir sagen auch an dieser Stelle Günter Both, unserem ehemaligen 2. Vorsitzenden, unseren herzlichen Dank!
Der Platz trug immer schon die Namen "Bahnhofsvorplatz" und "Großenbaumer Markt"; nun hat er noch einen dritten, einen Ehrennamen: am Tag nach der offiziellen Einweihung wurde ihm der Name "Heinz-Bünk-Platz" gegeben.

Dezember 2010


Weihnachtsmarkt in Großenbaum am 4. und 5. Dezember
Anfang Dezember wurde wieder der Großenbaumer Weihnachtsmarkt veranstaltet – 2010 wohl zum letzten Mal auf dem Schulhof an der Großenbaumer Allee. Bei Kälte wurde aufgebaut, bei Tauwetter abgebaut. Nur am winterlich ruhigen Samstag ließen sich Besucher in nennenswerter Zahl anlocken, unter ihnen viele Eltern mit ihren Kindern, die eine schöne Bescherung durch den Nikolaus erlebten. Der große organisatorische Aufwand und die hohe Arbeitsbelastung weniger engagierter Aktiver legen es nahe, sich für das Ausrichten künftiger Feste mit anderen Großenbaumer Vereinen zusammenzutun.

Herbstveranstaltung in Rahm am 18. November
Hauptthema des Info-Abends waren die wirtschaftlichen Aspekte der Pflegebedürftigkeit. Nach der Ehrung der Jubilare informierten Frau Erika Hauke und Herr Fred Kathenbach über Fragen der Unterhaltsheranziehung und der wirtschaftlichen Hilfe in Einrichtungen. Das Publikum war sehr interessiert und diskussionsfreudig. Jüngere Teilnehmer waren etwas unterrepräsentiert, dabei hätten gerade sie sich durch Fragen der Pflege-Finanzierung besonders angesprochen fühlen können.

Dämmerschoppen unter der Linde in Rahm am 10. September
Wieder einmal traf man sich zu Herbstbeginn in Rahm unter der Linde zu Musik, Bier und Wein. Die anregende Runde fand allerdings bei kühlem und feuchtem Wetter weniger Zuspruch als in früheren Jahren. Im Jahr zuvor hatte wegen extremen Regenwetters die Veranstaltung ganz ausfallen müssen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich ein Trend ableiten, dem wir ab 2011 Rechnung tragen: Dämmerschoppen und Heimatkundliche Fahrt sind in passendere Jahreszeiten verlegt worden.

Heimatkundliche Fahrt nach Aachen am 10. Juli
Schon bei der Hinfahrt war die Gruppe für die Klimatisierung im Omnibus dankbar. Die Stadtführung vom Elisenbrunnen durch die Altstadt zum historischen Rathaus und dem Aachener Dom war informativ und anregend, ebenso wie der anschließende Besuch einer bekannten Printenbäckerei, wo den Besuchern unter anderem erklärt wurde, wie man aus einer frisch gebackenen Printe eine genießbare Printe macht. Die Backstube Klein bot an diesem Tropentag, nach dem Dom, den kühlsten Zufluchtsort unseres Stadtrundgangs. Bei einem Mittagessen konnten sich die Teilnehmer in einer urigen Altstadt-Gaststätte regenerieren, danach war Gelegenheit zum Schlendern durch Aachen auf eigene Faust gegeben.

Heimatkundliche Wanderung von Großenbaum nach Rahm am 7. Juni
Bei dieser Fahrrad-Wanderung wurden einige erfolgreich umgestaltete Areale im Duisburger Süden angesteuert: der Biegerhofpark, die Heinrich-Hildebrand-Höhe und die Rheinpromenade Wanheim. Unsere Gruppe wurde kundig geführt von Theo Küpper, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Wanheim-Angerhausen. Vor den regelmäßig heranrollenden Regenschauern konnten wir meist rechtzeitig Deckung finden; am gemütlichsten war es unter dem Dach der "Rheinterrassen" in Wanheim. Danach ging es entlang der Regattabahn in Wedau zurück nach Süden, wo die Tour, wie jedes Jahr, beim Eröffnungsschießen der Rahmer Schützen und unter deren Schutz und Schirm endete.

Lärmschutzgruppe
Diese Arbeitsgruppe traf sich im Laufe des Jahres 2010 mehrfach, um das weitere Vorgehen in Rahm und Großenbaum abzustimmen. Die Problemstrecke Angermunder Straße zwischen Verteilerkreis an der Albert-Hahn-Straße und dem Großenbaumer Markt ist mittlerweile aus Mitteln des Konjunkturpakets saniert und umgestaltet. Vor allem die Tempo-7-Zone vor dem Bahnhof dürfte zur Verkehrsberuhigung beitragen, und man kann hoffen, dass insbesondere LKW von unnötigen Fahrten durch die Ortsmitte abgehalten werden.
Die Planungen für die Angermunder Straße in Rahm sind erst einmal zugunsten der Großenbaumer Maßnahmen zurückgestellt worden. Bei den Rahmer Anwohnern hat dies große Skepsis auslöst. Der BV hat deshalb ein Schreiben an den Oberbürgermeister auf den Weg gebracht, in dem dieser gebeten wird, sinnvoll gestaffelte Maßnahmen zu treffen, die sich an dem Beschlussentwurf Drucksache 08-1101 vom 08.07.2008 zur Umgestaltung der Angermunder Straße (von Hausnummer 111 bis 178) orientieren. Dieser Straßenabschnitt ist eine straßenplanerische Fehlleistung der späten 1960er Jahre: den unnötig breiten Fahrbahnen opferte man eine schöne alte Lindenallee. Als Wohnstraße derart überdimensioniert, verleitet sie zu massenhaften Geschwindigkeitsübertretungen.
Weitere Anliegen betreffen die A524: hierzu verfolgen wir drei Ziele: (a) Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Ortsdurchfahrt Rahm
(b) Verringerung der Lärm-Emissionen durch einen verbesserten Fahrbahnbelag in der Ortslage Rahm
(c) Optimierung der Schallschutzwände und -wälle auf der alten Ausbaustrecke innerhalb der Ortsdurchfahrt.

Grundwasser- und Hochwasserschutz in Rahm (und Großenbaum) – seit langem ein Thema, seit 2010 aber mit höherem Handlungsbedarf. Die wichtigsten Ursachen für die Ausuferungen des Rahmer Bachs: die Pflege des Bachs ist auf Duisburger Gebiet unübersehbar vernachlässigt worden; auf Düsseldorfer und Mettmanner Gebiet dagegen hat man die Gewässer kräftig gereinigt, ohne dass eine Abstimmung mit den Unterliegern erfolgt wäre – eine Fehlleistung, die wir öffentlich moniert haben. Der BV hat außerdem beim Oberbürgermeister der Stadt Duisburg nachdrücklich die längst fällige Grundräumung des Rahmer Bachs angemahnt.

Einschränkung des Sparkassen-Service in Rahm
Auch bei weniger folgenschweren Entwicklungen lohnt sich das kritische Hinschauen: der Bürgerverein hat rechtzeitig und energisch dagegen protestiert, dass die Sparkasse Duisburg der Gemeinde Rahm vollständig den Rücken kehren will. Ein Brief an den Oberbürgermeister, der ja auch Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkasse Duisburg ist, brachte zumindest einen Teilerfolg: die Service-Automaten bleiben in Rahm zunächst einmal stehen; es wurde zugesichert, dass dies für zwei Jahre garantiert ist.

Jahreshauptversammlung am 11. März 2010
Bei den Vorstandswahlen waren neu zu wählen: 1. Vorsitzende(r), 1. Schriftführer und 1. Kassierer. Dabei blieb die Position des/der 1. Vorsitzenden leider vakant, da sich weder aus den Reihen des Vorstands noch aus der Versammlung heraus ein Kandidat für dieses Amt zur Verfügung stellte. Bernd Daub verblieb als 2. Vorsitzender im Amt, Wilfrid Braun, bisher Beisitzer, wurde zum 1. Schriftführer gewählt. Nachfolger von Karl Heinz Kamp als 1. Kassierer wurde Karsten Held. Als Beisitzer wurden gewählt: Waltraud Aßelmann und Dirk Schlia.
Hauptthema der Jahreshauptversammlung war das Langzeitprojekt des Bürgervereins, der Umbau des Großenbaumer Markts. Groß war das Interesse, Näheres zu erfahren über die Umsetzung der Planungen und den Ablauf der Arbeiten im Bereich des Bahnhofs und der Angermunder Straße. Als Referentinnen waren eingeladen Frau Denise Hemmers und Frau Beatrice Kamper vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, die die Versammlung umfassend informierten.

Aufstellen des Maibaums am 30. April
Der Großenbaumer Markt fiel 2010 als Festplatz aus, deshalb wurde für die Maibaumfeier der Schützenplatz an der Saarner Straße gewählt – das war eine gute Platzwahl. Die Großenbaumer Schützenbruderschaft machte mit, das schöne Wetter war einladend, und so kamen zahlreiche Besucher, um die bekannte Zeremonie mitzuerleben und bei Musik, und gestärkt von Getränken und Grillfleisch, in den Wonnemonat hineinzufeiern.

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